Die Olivenöl-Ernte

Wissen Sie eigentlich, wie die Oliven für ein gutes Olivenöl geerntet werden? Die Olivenölernte ist, neben dem eigentlichen Herstellungsprozess des Öls, einer der wichtigsten Faktoren für die Qualität eines Olivenöls. Um ein Qualitätsöl herzustellen, muss der ganze Prozess des Anbaus, der Ernte und der anschließenden Verarbeitung der Oliven sehr sorgfältig kontrolliert und ausgeführt werden. Der ideale Erntezeitpunkt, eine schonende Erntemethode und die anschließende Verarbeitung der frischen Oliven innerhalb weniger Stunden ist Voraussetzung dafür, dass aus guten Oliven ein genauso gutes Olivenöl entsteht.

Der Erntezeitpunkt
Der ideale Zeitpunkt ist für die Olivenölhersteller der umstrittenste Punkt überhaupt. Kein Wunder, der richtige Zeitpunkt entscheidet über den Ertrag der Ernte, und über die Eigenschaften und die Qualität des Öls! Die Reife der Oliven hängt dabei von der Sorte, den Temperaturen, den Sonnenstunden und der Bewässerung ab. Man unterscheidet zwischen drei Reifestadien der Oliven:

Grün (unreif): Solange Oliven grün sind, sind sie noch unreif. Aus grünen Früchten Olivenöl zu extrahieren erfordert mehr Aufwand und bedeutet einen geringeren Ertrag. Das macht ein „grünes“ Öl auch automatisch teurer. Aus grünen Oliven gewonnenes Olivenöl schmeckt auch „grün“, d.h. eher bitter (eines der drei positiven Merkmale eines Öls) und nach Gras mit unreifen Fruchtnoten, die eine tolle Frische ergeben. Diese Öle enthalten einen hohen Anteil an den sehr gesunden Polyphenolen (antioxidantive Bestandteile), die den bitteren Geschmack ausmachen und eine sehr lange Haltbarkeit des Öls garantieren, da sie als natürliche Konservierungsstoffe funktionieren. Auch der Chlorophyll-Gehalt ist bei grünen Früchten höher, so dass die Öle eine stärker ausgeprägte grüne Farbe haben.

Reifebeginn: Beim Beginn der Reifephase färben sich Oliven erst gelb-grün, dann rötlich-violett und die Früchte werden weicher. Die Oliven haben dann noch immer einen hohen Polyphenol-Gehalt, entwickeln aber langsam etwas reifere Geschmacksnoten neben der Bitterkeit sowie eine gewisse Schärfe (ebenfalls eines der drei positiven Merkmale). Der Ertrag von Olivenöl aus diesen Früchten ist sehr viel höher und die Verarbeitung einfacher.

Schwarz (reif): Reife Oliven nehmen eine schwarze Farbe an, der Polyphenol-Gehalt ist deutlich geringer als bei unreifen Früchten. Öle aus schwarzen Oliven sind nur wenig bitter und scharf mit eher süßlichen Noten. Die Öle haben eine eher goldene Farbe (abhängig von der Olivensorte) und eine sehr viel geringere Haltbarkeit.

Die Erntemethoden
Gutes Olivenöl hat seinen Preis, oder besser gesagt, muss seinen Preis haben. Denn zwischen 70% und 80% der Kosten, die bei der Herstellung entstehen, gehen in die Olivenernte. Auch heute noch ist hierbei massiv manueller Aufwand im Spiel, auch wenn sich die maschinelle oder semi-maschinelle Erne inzwischen weitgehen durchgesetzt hat.

Ernte von Hand: Jahrhundertlang wurden Oliven in mühevoller Handarbeit manuell von den Bäumen geerntet. Auch heute werden noch immer Oliven von Hand mit kleinen Rechen von den Ästen gestreift und in einer geeigneten Tasche gesammelt. Dies stellt die schonendste Methode für Baum und Oliven dar, wird aber aus Kostengründen vor allem für Tafeloliven verwendet.

Ernte vom Boden: Oliven solange am Baum hängen zu lassen, bis diese überreif zu Boden fallen, von wo sie dann aufgelesen werden, ist sicherlich die am wenigsten geeignete Methode, eine Qualitätsöl herzustellen. Die überreifen Oliven haben dabei schon längst den idealen Zeitpunkt überschritten. Werden Oliven zunächst vom Baum geschüttelt, um dann einige Zeit später aufgelesen zu werden, fangen diese relativ schnell an, am Boden zu faulen oder Stoffe aufzunehmen, die den Geschmack negativ beeinflussen. Studien zeigen dass schon eine Vermischung von nur 5% vom Boden aufgelesener Oliven mit frischen Oliven vom Baum die Qualität eines Öls so stark beeinträchtigt, dass oftmals die Güteklasse „Nativ Extra“ nicht mehr erreicht werden kann.

Abschlagen vom Baum ist eine sehr verbreitete Methode. Dabei wird mit einer langen Rute auf die Zweige geschlagen, bis die Oliven herunter fallen. Der Boden um den Baum wird dabei mit Netzen abgedeckt, um die Oliven nicht mit dem Boden in Kontakt treten zu lassen. Besonders der Olivenbaum, aber  auch die Oliven können bei dieser Methode verletzt werden, was die Qualität des Olivenöls negativ beeinflussen kann. Da diese Methode manuell ausgeführt wird, ist der Ernteertrag pro Person relativ gering.

Maschinelles Rütteln: Hierbei wird der Baum im unteren Stammbereich mit einem maschinellen Rüttler durchgeschüttelt, bis die Oliven herunterfallen. Der Rüttler greift dabei mit einer Zange den Stamm und rüttelt ca. 5-10 Sekunden bei unterschiedlichen Frequenzen und Amplituden den Baum, abhängig von der Größe des Baums und seiner Äste. Diese Methode ist relativ schonend für den Baum  und besonders gut für die Oliven, da diese nicht durch manuelles Eingreifen beschädigt werden. Wichtig ist auch hierbei, die Oliven in Netzen aufzufangen und direkt zur Weiterverarbeitung in die Mühle zu transportieren…

 

Olivenöl Verkostung

Heute möchte ich Ihnen ein bisschen über die Verkostung von Olivenöl erzählen. Ganz ähnlich wie beim Wein, kann man die Qualität und Geschmacksunterschiede verschiedener Olivenöle letztlich nur durch Verkosten erfahren. Anfangs ist es für viele etwas komisch, Olivenöl pur und ohne „Beilagen“ zu probieren. Keine Angst, einfach mal ausprobieren und Sie werden feststellen, dass es ein wunderbares Geschmackserlebnis ist! Einige der Punkte, die bei der Verkostung eines Olivenöls hilfreich sein können, habe ich im Folgenden für Sie zusammengestellt:

Sensorische Qualität
Die „sensorische Qualität“ eines Olivenöls wird mit mindestens vier der fünf menschlichen Sinne bewertet, und zwar nach Farbe und Aussehen (Sehen), Konsistenz und Viskosität (Tasten), Aroma und Geruch (Riechen) und nach dem Geschmack (Schmecken).

Farbe: Die Farbe und Konsistenz spielen für die Qualität eines Olivenöls im direkten Sinne keine Rolle, da sie keinen Einfluss auf Qualitätsparameter (wie z.B. Ölsäure, Peroxydzahl, K-Faktoren und organoleptische Bewertung) haben. Die Farbe spielt aber natürlich für unsere persönlichen Vorlieben durchaus eine Rolle! Die Farbe kann zwischen gelb und intensiv grün liegen, je nach Herstellungsmethode und Pigmentgehalt der enthaltenen Oliven.

Aroma: Mit Aroma eines Olivenöls ist die Stimulierung des Geruchsinns durch die im Olivenöl enthaltenen natürlichen chemischen Verbindungen gemeint. Das feine und sehr unterschiedliche Aroma eines Olivenöls wird von den unzähligen chemischen Verbindungen im Öl bestimmt. Diese werden durch die Olivensorte, den Reifegrad, dem Herstellungsprozess etc. beeinflusst.

Geschmack: Mit Geschmack ist die Stimulierung des Geschmacksinns durch das flüssige Olivenöl gemeint. Der menschliche Geschmacksinn kann nur zwischen den Basis-Geschmacksrichtungen süß, salzig, sauer, bitter und umami (würzig) unterscheiden. Man geht davon aus, dass nur die komplexen Phenole im Olivenöl den Geschmack beeinflussen. Die Phenole sind demnach für den bitteren und pikanten Geschmack eines Olivenöls verantwortlich. Alle weiteren Aromen, die einem Olivenöl zugeschrieben werden, nehmen wir also tatsächlich mit dem Geruchssinn wahr!

Um ein Olivenöl zu beschreiben, brauchen wir geeignete Begriffe. Drei sogenannte „positive Attribute“ wurden dafür definiert. Die Begriffe „fruchtig, bitter, scharf“ sind die einzigen Begriffe, mit denen offiziell ein Olivenöl positiv beschrieben wird:
fruchtig: Die Fruchtigkeit eines Olivenöls wird zwischen „grüner“ und „reifer“ Frucht unterschieden. Als grün wird dabei der Geruch nach grünen Früchten oder Pflanzen (z.B. Äpfel oder frisches Gras) bezeichnet. Als reif bezeichnet man den Geruch nach reifen Früchten (beispielsweise reife Bananen oder Tomaten).
bitter: Der bittere Geschmack im Olivenöl wird durch Bitterstoffe verursacht, die von den Bitterrezeptoren auf der Zunge wahrgenommen werden können.
scharf: Die Schärfe eines Olivenöls wird als Schmerzsignal der Nerven im Gaumen wahrgenommen. Besonders Olivenöle  aus noch grünen Oliven weisen eine wahrnehmbare Schärfe auf.

Daneben gibt es eine Reihe negativer Attribute, mit denen Fehler im Olivenöl beschrieben werden. Hier eine kleine Auswahl:
ranzig: Geschmack von Oliven, die durch Sauerstoff oxidiert wurden.
moderig: Charakteristischer Geschmack von Oliven, die falsch gelagert wurden und bei denen Fermentationsprozesse eingesetzt haben.
holzig: Charakteristischer Geschmack von Oliven, die noch am Baum Frostschäden elitten haben.
erdig: Geschmack von Oliven, die von der Erde aufgelesen wurden und/oder nicht gewaschen wurden.

Verkosten
Olivenöl wird mit einem genormten, blauen Testglas mit Deckel verkostet. Dabei werden 15ml (2 EL) ca. 28° C warmes Olivenöl in das Glas gefüllt und bedeckt, damit sich die Aromen des Öls nicht verflüchtigen. Die Gläser sind blau, um den Tester nicht durch die Farbe zu beeinflussen. Das Glas wird leicht schräg gedreht, um die Innenwände zu benetzen. Dann wird der Deckel abgenommen um mit der Nase eine Geruchsprobe durchzuführen. Damit lassen sich die Intensität und Fruchtigkeit sowie eventuelle Fehlaromen bestimmen. Dann wird zur Geschmacksprobe eine kleine Menge in den Mund genommen und durch Kauen verteilt. Innerhalb von ca. 15 Sekunden entfalten sich die Geschmackseindrücke und es zeigt sich der Grad der Bitterkeit, Schärfe und Fruchtigkeit des Olivenöls.

Jetzt also nichts wie los und selbst ausprobieren! Mit einem Sherryglas lässt sich Olivenöl wunderbar zuhause verkosten. Sie werden erstaunt sein, wie verschieden Olivenöle sind und welche Qualitätsunterschiede es gibt. Legen Sie sich ein gutes Olivenöl zu und probieren Sie. Am schönsten ist es natürlich gleich zwei oder drei verschiedene Öle zu probieren und miteinander zu vergleichen. Warum laden Sie sich nicht ein paar Freunde ein und probieren gemeinsam?

Viel Vergügnen wünscht
Ihre Rosa Oliva

Der Feinschmecker Olio Award-Gewinner 2011 „Monton Alto“ produziert für Aroma Verde

Monton Alto, der diesjährige Gewinner des „Olio Award 2011“ des Gourmet-Magazins „Der Feinschmecker“ produziert seine exklusiven Olivenöle nun auch für uns von Aroma Verde!

Die Finca Monton Alto war schon letztes Jahr unter der Top 50 des prestigeträchtigsten deutschen Olivenöltests vom „Feinschmecker“. 2011 wurde das reinsortige, aus Arbequina-Oliven hergestellte Olivenöl von Monton Alto nun aus mehr als 750 Olivenölen aus 13 Ländern in der Kategorie „mildfruchtig“ auf den 1. Platz gewählt! Wir sind sehr stolz darauf, dass Monton Alto auch für uns von Aroma Verde seine feinen Olivenöle produziert. Und dass unsere Kunden ihre Freude an den herrlichen Olivenölen haben, die Monton Alto auf seiner Finca für uns herstellt, bekommen wir immer wieder zu hören. Unsere beiden Olivenöle „Seleccion“ und „Arbequina“ werden dort unter strengsten Qualitätskriterien und nach den modernsten Herstellungsverfahren gewonnen.

Da heißt es zugreifen, wer weiß, ob 2012 wieder so ein exzellenter Olivenöl-Jahrgang auf uns wartet! Unsere wunderbaren Olivenöle erhalten Sie im Aroma Verde Online-Shop in 0,5l Flaschen versandkostenfrei.

Probieren Sie doch mal, vielleicht geben Sie ja Feinschmecker-Redakteur Kersten Wetenkamp recht, der meint „Olivenöl der Spitzenklasse bietet Glücksmomente für Gaumen und Nase, die man nicht vergisst“…

Ihr Aroma Verde Team

Die Ergebnisse des “Feinschmecker Olio Award 2011″
Das Heft zum Test: DER FEINSCHMECKER 2011/06
Unsere Olivenöle im Aroma Verde Online-Shop

Spanische Tortilla mit Serrano Schinken und Zucchini

Heute gibt’s was Leckeres aus Spanien: Eine spanische Tortilla mit Serrano Schinken und Zuchini. Diese spanische Tortilla machen wir ein bisschen anders, nämlich ohne Kartoffeln und stattdessen mit Zucchini! Der wichtigste Tipp sind wirklich ganz frische Eier und eine vernünftige, antihaft-beschichtete Pfanne. Dann wird das eine klasse Tortilla!

Zutaten (für 4 Personen):
1 schöne Zucchini
1 mittelgroße Zwiebel
100 g Serrano Schinken (oder Schwarzwälder Schinken, dann wird’s noch etwas kräftiger)
6 EL gutes extra natives Olivenöl
4 ganz frische Eier
1 Prise Salz

Zubereitung:
1. Die Zucchini waschen und trocknen. In 5-10mm dicke, längliche Stücke schneiden (ähnlich wie für Pommes Frites). Den Mittelteil weglassen.
2. Die Zwiebel und den Schinken in kleine Stücke schneiden.
3. Das Olivenöl in einer Pfanne auf mittlere Hitze aufwärmen, die Zwiebeln anbraten. Anschließend die Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und etwas abtropfen lassen.
4. Mit dem gleichen Olivenöl anschließend die Zucchini mit etwas Salz anbraten und mit einem Deckel abdecken. 5 min köcheln lassen, bis sie gerade noch ein bisschen fest sind und noch nicht ganz weich. Aus der Pfanne nehmen.
5. Dann den Schinken einige Sekunden anbraten.
6. In einer Schüssel die Eier schlagen und den Schinken, die Zwiebel und die Zucchini dazugeben. Gut umrühren.
7. Zwei EL des benutzten Olivenöls für die Tortilla verwenden. Solbald das Öl warm ist die Eier-Schinken-Zucchini-Mischung dazugeben. Ca. 2 Minuten anbraten. Dann die Tortilla mit Hilfe eines Tellers oder eines Deckels auf die andere Seite wenden. Auf kleiner Hitze weiterbraten, um die Tortilla ganz durchzubraten (aber nicht ganz fest/trocken!)

Das war einfach, oder? Buen approvecho!
Ihre Rosa Oliva

 

 

Das Rezept und Foto stammen von der wunderbaren Su von Webos Fritos!

Das coolste Kochbuch der Welt: “Modernist Cuisine” von Nathan Myhrvold

Dieses Kochbuch ist der Hammer. „Modernist Cuisine“ von Nathan Myhrvold ist nicht nur spektakulär teuer (399 Euro) sondern auch spektakulär genial. Ferran Adria nennt es „Das Buch, dass die Art, wie wir die Küche verstehen, ändern wird“ und Tim Ryan (Präsident des „Culinary Institute of America“) nennt es „Eines der wichtigsten Kochbücher aller Zeiten“.
Modernist Cuisine ist in der Tat völlig anders. Nathan Myhrvold will bis ins Letzte alle Details, die zu einem Gericht gehören, sichtbar machen. So ist Modernist Cuisine sicherlich das einzige Kochbuch der Welt mit partiellen Differentialgleichungen zur Berechnung des Wandwärmeübergangs von Kochtöpfen (Nathan ist promovierter Physiker…) und bestimmt auch das einzige, in dem die Wärmeverteilung eines Kohlegrills exakt berechnet wurde, um in einer Grafik genau darstellen zu können wo sich der „sweet spot“ für Fleisch befindet, d.h. wo die Wärmeverteilung auf dem Grill ideal ist:

Das Buch kostet stolze 399 Euro. Das liegt wohl auch daran, dass es auf 2438 großformatigen Seiten aus wasserabwaschbarem Papier gedruckt ist (besser ist das, für die Küche…). Sicherlich aber auch, weil Nathan Myhrvold ALLES in zwei Hälften geschnitten hat, um es in seinem Buch darstellbar zu machen. Also neben Gemüse und anderen Zutaten eben auch den Herd für 5000 Dollar. Das geht natürlich ins Geld. Wir finden aber, das Buch ist jeden Cent wert!

Erfahren Sie mehr zu den Hintergründen über die Entstehung von “Modernist Cuisine” bei TED:

Lesen Sie auch in der FAZ: „In der Küche der Zukunft. Zwischen Hochdruckhomogenisator und Zentrifuge: Ein Gespräch mit Nathan Myhrvold über seine “Modernist Cuisine”

2-Minuten-Weihnachts-Tapas

An Weihnachten ist die Zeit wieder mal knapp: Geschenke besorgen, das Haus schmücken, tolles Essen kochen, und und und. Da kommen unsere 2-Minuten-Weihnachts-Tapas gerade recht! Die kommen ganz bestimmt gut an und sind im Handumdrehen fertig. So steigern wir die Chancen auf ein entspanntes Fest und zaubern etwas Leckeres auf den Tisch. Ein kleiner Tipp: Nehmen Sie zum Anrichten kleine Löffel (wie die in asiatischen Restaurants) oder Mini-Schälchen, so hat jeder seine Portion und es gibt keine Diskussionen um die letzten Stückchen. Und wenn Sie eine selbstgemachte Mayonnaise verwenden, wird’s noch besser!
Also vamos, los geht’s:

Zutaten
12 schöne Garnelen (am besten große)
1 Ananas-Ring aus der Dose
3-4 EL Mayonnaise
Etwas Ketchup (Heinz)
1 EL guten Brandy
Einige Waldbeeren

Zubereitung (auf die Plätze, fertig, los)
1. Die Garnelen schälen und in kleine Stücke schneiden. Wenn sie frisch sind, geht das ruck-zuck: 80 Sekunden.
2. Eine Ananas-Dose öffnen und eine Scheibe in kleine Stücke schneiden: 10 Sekunden (bei Dosen mit Öffner)
3. Die Salsa-Rosa zubereiten: Mayonnaise, etwas Ketchup, etwas Brandy: 10 Sekunden
4. Garnelen und Ananas mit der Salsa-Rosa in eine Schüssel geben und vermengen: 8 Sekunden
5. In kleinen Servier-Löffeln oder Schälchen mit den Waldbeeren anrichten: 12 Sekunden.

Listo!
Ihre Rosa Oliva

 

Rezept und Foto stammen von der wunderbaren Su von Webosfritos.

Olivenöl ist das perfekte Weihnachtsgeschenk

Aroma Verde tut etwas gegen den Weihnachtsstress! Der Stresslevel von Männern erhöht sich in überfüllten Geschäften auf gefährliche Werte, berichtet eine britische Studie. Deshalb bieten wir ab sofort ein Weihnachts-Geschenk-Set mit zwei 0,5l-Flaschen unserer Premium-Olivenöle in einer edlen Fichtenholzkiste an. Ein ideales Weihnachtsgeschenk für Ihre Liebe, Ihre Schwiegermutter oder Ihren Gourmet-Freund. Sie bestellen einfach online und wir liefern versandkostenfrei an Ihre Wunschadresse. Absolut stressfrei.

Der alljährliche Weihnachtsstress:
In einer von Dr. David Lewis durchgeführten Studie wurde untersucht, wie sich der Stresslevel von Männern und Frauen durch das Weihnachts-Shoppen in überfüllten Ladengeschäften verändert. „Die maximalen Werte bei Männern waren in etwa so hoch, wie sie normalerweise in Notfallsituationen von Kampfjet-Piloten oder Polizeibeamten in gefährlichen Situationen erlebt werden“ sagt Dr. Lewis. Er schickte dazu drei Duzend Männer und Frauen verschiedener Altersstufen mit einer identischen Einkaufsliste zum Einkaufen. Während des Einkaufens wurden Blutdruck und Puls von einem Wissenschaftler gemessen. Noch bevor sie überhaupt Ihr Zuhause verlassen hatten, zeigten 70% der Männer bereits Stresssymptome. „Für Männer reicht allein der Gedanke ans Shoppen schon aus, um Ihre Stresswerte in die Höhe zu schicken“ kommentiert Lewis. Bei Frauen zeigten mehr als 75% der Probanden überhaupt keine Stresssymptome. Es sei denn, sie wurden von Ihren Männern oder Kindern begleitet.

Liebe Männer, tun Sie etwas dagegen! Nicht nur Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken, wenn Sie dieses Jahr die verzweifelte Jagd nach einem brauchbaren Geschenk einstellen. Mit unseren wunderbaren Ölivenölen werden Sie Ihren Lieben ganz sicher eine Freude machen. Unsere Olivenöle sind von bester Qualität, extra nativ, kaltextrahiert, mit sehr geringem Fettsäuregehalt und völlig naturbelassen. Mit unserem Weihnachts-Geschenk-Set erhalten Sie je eine Flasche (0,5l) des sortenreinen „Arbequina“-Öls und der eleganten Cuvée „Seleccion“ in einer edlen, naturbelassenen Fichtenholzkiste. Das wird ein Fest für alle Feinschmecker!

Eine völlig entspannte Weihnachtszeit wünscht,
Ihre Rosa OIiva

Mayonnaise selbst machen – Mit Olivenöl!

Wer die spanische Küche liebt, braucht jede Menge Mayonnaise. Wir zeigen Ihnen, wie Sie als leckere und gesunde Alternative zu gekaufter Mayonnaise diese selbst machen können – mit Olivenöl!

Wir verwenden für unser Mayonnaise-Rezept ein mildes Olivenöl „Virgen Extra” (also extra nativ). Ideal ist hierfür ein Olivenöl der Sorten „Arbequina“ oder „Cornicabra“, damit die Mayonnaise nicht zu bitter schmeckt. Olivensorten wie „Picual“ sind deshalb weniger geeignet. Unsere Mayonnaise wird etwas gelblicher als gekaufte, wie auf dem Foto in der Mitte zu sehen ist (die weiße Mayonnaise ist gekauft, die rötliche eine „Salsa rosa“). Bueno, an die Arbeit:

Zutaten
1 Ei
300g Olivenöl „Virgen Extra“ der Sorte Arbequina oder Cornicabra
Etwas Salz
Etwas Zitrone oder Essig

Zubereitung
1. Das Ei sollte nicht allzu kalt sein, deshalb am besten schon etwas vorher aus dem Kühlschrank nehmen.
2. Das Ei und etwas Olivenöl in eine schmale Rührschüssel geben. Das Eigelb dabei nicht kaputt machen.
3. Mit einem Rührgerät auf kleinster Stufe verrühren. Langsam schneller rührern, damit eine Emulsion entsteht. Vorsichtig Olivenöl dazugeben und den Vorgang wiederholen (erst langsam, dann schneller rühren). Geben Sie soviel Olivenöl in die Schüssel, bis die Mayonnaise die gewünschte Konistenz hat.
4. Zum Schluss das Salz und die Zitrone oder den Essig dazugeben, abschmecken.

Mit Mayonnaise lassen sich tolle, spanische „Salsas“ machen:
Salsa Andaluza (Andalusische Salsa): Zur Mayonnaise etwas Tomatenmark dazugeben. Das passt gut zu Fisch oder Meeresfrüchten

Salsa Verde (Grüne Salsa): Zur Mayonnaise etwas pürierten Spinat und Petersilie, Kresse und nach Geschmack etwas Estragon dazugeben.

Salsa Remolacha (Salsa mit roter Beete): Die Mayonnaise mit etwas rote Beete, gehacktem und gekochten Ei und etwas Dijon Senf sowie pürierte Sardellen vermischen.

Salsa Rosa (Rosa Salsa): Die Mayonnaise mit etwas Orangensaft, Tomatenmark, Brandy und Tabasco vermischen. Klasse zu Fisch und Meeresfrüchten.

Noch ein paar wichtige Tipps:
Achten Sie auf Sauberkeit bei der Zubereitung!
Vorsicht, dass keine kleinen Stückchen Eierschale in die Mayonnaise fallen!
Nur kleine Mengen zubereiten und anschließend am besten gleich verbrauchen!
Die Mayonnaise nur sehr gut verschlossen in Tupperware und gut gekühlt aufbewahren!

¡buen provecho!
Ihr Aroma Verde Team

 

Das schöne Foto und das Rezept stammen von Su von Webosfritos.

Aroma Verde Olivenöl mit 22% Preisvorteil im November!

Bei der Herbstaktion von Aroma Verde erhalten Sie unsere Premium-Olivenöle in der 0,5l-Flasche mit einem Preisvorteil von 22%. So günstig bekommen Sie unsere Olivenöle nur im November, also greifen Sie zu! Unsere Olivenöle sind von allerbester Qualität, natürlich „Extra Virgen“, kaltgepresst und 100% naturbelassen.

Wie schmecken unsere Olivenöle? Unser sortenreines Arbequina-Olivenöl ist besonders mild und fruchtig. Es ist ein sehr frisches Öl, mit relativ geringer Bitternote und leichter Schärfe, insgesamt sehr ausgewogen und elegant. Das Arbequina passt ebensogut zu einem spanischen „Pan con Tomate“ (Weißbrot mit Tomaten) wie zu Süßem, z.B. einem Obstsalat. Unser Seleccion-Olivenöl ist eine sehr elegante, intensiv fruchtige Cuvée aus Cornicabra und Arbequina Oliven. Es hat eine dezente Bitterkeit mit deutlicher Schärfe. Das Seleccion passt wunderbar zu einer frischen Pasta mit Fisch oder Meeresfrüchten oder auch einfach pur mit etwas getoastetem Weißbrot.

Übrigens: Ein schönes Olivenöl ist immer ein beliebtes Geschenk für alle Feinschmecker. Vielleicht möchten Sie ja jemandem eine Freude machen, jetzt ist die Gelegenheit!

Olivenöl-Film, Katalanische Küche, Woran erkenne ich gutes OIivenöl?

Heute wieder einmal ein paar schöne Fundstücke aus dem Netz für Sie:

In wenigen Wochen erscheint der Film “Olio, ti voglio” von Peter Naguschewski und Änne Schanz-Kölsch in Zusammenarbeit mit der angesehenen Wein&Olivenöl-Zeitschrift Merum zum Thema Olivenöl. Den Trailer zum Film als Appetitanreger sehen Sie auch bei Youtube hier.

Die „Welt“ berichtet in einem solide gemachten Beitrag, woran Sie richtig gutes Olivenöl erkennen können: „Die meisten Leute haben keinen blassen Schimmer davon, wie Olivenöl wirklich schmecken muss. Sie haben sich an Fehlaromen aller Art gewöhnt.“ In dem Artikel lesen Sie, worauf es bei einem guten Olivenöl ankommt und wie Olivenöl-Guru Marco Mugelli für bessere Olivenöle kämpft…

Einen schönen Artikel zur katalanischen Küche hat „Die Zeit“ veröffentlicht. Lesen Sie hier über ein klassisches Sonntagsessen, das „pollastre amb gambes“ (Huhn und Gambas), das der Patron des Restaurants Freixa Tradició, Josep Maria Freixa zubereitet.

Viel Spass wünscht Ihnen
Ihre Rosa Oliva